Neurodermitis - Beratungsstelle

Sigrid Prusko, ärztlich geprüfte Ernährungs-, Gesundheits-, und Lebensberaterin, Autorin, Anti-Aging-Beraterin"
Hainhäuserweg 10 * 30916 Isernhagen * Telefon: 0511 / 775 007
Neurodermitis Beratungsstelle

Erfahrungsberichte und Danksagungen von Betroffenen

Sehr geehrte Frau Prusko,

ich kann mich nur immer wiederholen mit meinem Danke sagen. Denn ohne ihre Hilfe hätte ich es nicht geschafft, meine Neurodermitis, unter der ich 4 Jahrzehnte mal mehr, mal weniger, doch immer deutlich,- gelitten habe, in den Griff zu bekommen. Nach alledem, was hinter mir liegt: - 20 Jahre Cortison , (schon als Baby wurde ich am ganzen Körper damit eingeschmiert als sei es harmlose Nivea-Creme), Anthistaminika, alle möglichen Cremes,- Badeöle, Klinikaufenthalte, (u.a. Allergie-und Asthma - Krankenhaus Mönchengladbach, Düsseldorfer Uniklinik, Dr. Bruker Klinik in Lahnstein, Gemeinschaftskrankenhaus Herdecke, Spezialklinik Neukichen). Dann die ganzen Diäten: 1 Jahr zuckerfreie Ernährung, 2 Jahre glutenfrei gelebt, 2 Jahre Vollwertkost nach Bruker. Ich probierte die Ahit-Therapie von Dr. Kief in Ludwigsburg, Wunderheiler im In- und Ausland, 7 Kuren in Israel am Toten Meer, Badekuren an der Nordsee, auf Borkum und Föhr. Ging 3 Monate nach Andalusien ans Meer (hatte im Hinterkopf ganz dort zu bleiben, um dort ein gesünderes Leben führen zu können). Ich ließ mir Eigenurin und Eigenblut spritzen, ließ mich von verschiedenen Heilpraktikern behandeln, meine zahlreichen Allergien sollten angeblich weggelöscht werden durch Bioresonanz -Behandlung,- nur eines weiß ich noch,- es hat nichts gebracht, außer, daß es sehr teuer war. Alles in der Hoffnung, endlich gesund zu werden,- ein normales Leben führen zu können ohne Juckreiz und schwere Schlafstörungen. Ohne Beeinträchtigungen bei der Arbeit und im Privatleben (ein blutig gekratzes, gereiztes Wesen ist nicht immer leicht zu ertragen, auch wenn man sich bemüht, was Neurodermitiker ja gut beherrschen) die Traurigkeit und den Leidensdruck nicht an seinen Mitmenschen auszulassen). Letztes Jahr im Juli dann wandte ich mich (nach längeren Recherchen im Internet und Gesprächen mit Betroffenen) an Sie, weil es so schlimm war, dass meine Ärztin mich in ein Krankenhaus einweisen lassen wollte. Da das nie wirklich dauerhaft Erfolge gebacht hat , wollte ich eine andere Lösung finden. Vorher hatte ich noch einen Arzt in Düsseldorf besucht, der mit seiner im TV gepriesenen Bestrahlungsmethode tolle Erfolge zu erzielen versprach ( wozu es aber noch keine Langzeitstudien gibt und zudem eine sehr kostspielige Behandlung),- also für mich uninteressant. Der von Ihnen aufgezeigte Weg ist kein einfacher Weg, man muß schon genug Leidensdruck haben, um durchzuhalten. Doch wenn man - 1 Jahr stark ist, wird man den Rest des Lebens in einer völlig neuen Qualität erleben können,- es kommt mir oft vor,- als hätte ich mein ganzes Leben nur mit halber Kraft (wie ein Auto, das auf nur 2 von 4 "Pötten" läuft) verbracht und jetzt bin ich schon auf 3 Pötten,- einer fehlt immer noch, doch ich merke, die Kraft wächst von Tag zu Tag. Ihr Konzept steht auf mehreren Säulen: Spezielle, individuelle Pflege Darmanalyse (mit Arzt)u. ggfs. Pilzbehandlung sowie Auffüllen der leeren Mineralstoffdepots Individuelle Ernährung unter Berücksichtigung der individuell bestehenden Allergien/Nahrungsmittelunverträglichkeiten. Wichtig außerdem, dass man mit allen Fragen zu Ihnen kommen kann, die sich oft erst im Laufe der Zeit ergeben. Zwar hatte ich auch in der Klinik Neukirchen (im Jahr 2000) die Rotationsdiät durchgeführt, doch nach dem Aufenthalt fehlten die zahlreichen praktischen Tipps, die es erst möglich machten, mit der Ernährungsumstellung auch den Alltag zu meistern. Sie sind einfach ein Mensch, der weiß, wovon er spricht, weil er seine Tochter damit erscheinungsfrei gemacht hat. Am Anfang ist es sehr schwer, nicht mehr alles essen zu können, doch da sich schon nach wenigen Tagen die ersten Erfolge, sprich weniger Juckreiz und besserer Schlaf einstellten, motivierte das sehr, durchzuhalten. Jetzt, nach 10 Monaten hab ich mich so daran gewöhnt, das ich gar nicht mehr an die Nutellabrötchen denken muss, die ich doch mal so gerne zum Frühstück gegessen habe. (ok, - ab und zu kommt noch mal ein kleiner wehmütiger Gedanke, den ich aber gleich wegfege mit der Erinnerung an meine Leidenszeit,- die schlaflosen Nächte, der blutig gekratzte Körper, die versaute Bettwäsche durch die fettigen Cremes , die Schuppen überall). Das gehört alles der Vergangenheit an,- meine Haut , die ich IMMER cremen mußte,- (am liebsten mit so extrem fettenden Salben wie Bepanthen) ,- sie kann das jetzt von alleine,- und sie ist ganz fein und zart geworden. Das ist immer noch unvorstellbar für mich. Hatte ich doch früher ein riesiges Arsenal an verschiedenen Cremes für alle Phasen der Neurodermits parat. Wenn ich in Urlaub fuhr, haben sich die Leute immer amüsiert über mein riesiges Cremedepot. Nur im Gesicht muß ich noch ein wenig Geduld haben, schließlich hab ich 3 Jahre mit Tacrolimus alles unterdrückt. Es ist aber auch schon deutlich besser geworden, nur der Rest Röte kommt ab und an noch mal hoch. Doch es ist wirklich kein Vergleich zu vorher. Ich würde sagen, von 100 % Krankheit ist noch 10 % zurückgeblieben. Selbst jetzt im Frühling, wo ich sonst zusätzlich zur Neurodermitis noch unter Heuschnupfen, tränenden Augen und natürlich schlechterer Haut zu leiden hatte, ist es noch ziemlich stabil. Während alle anderen jammern, dass die Pollen immer aggressiver und zahlreicher werden und damit auch die Beschwerden. Das "juckt" mich nicht mehr, im wahrsten Sinne des Wortes. Wie schön, das sagen zu können. Ich kann diese Art der Beratung voll und ganz empfehlen. Es lohnt sich.. Es ist fast wie ein neues Leben mit viel mehr Lebensfreude. Ich wusste gar nicht, wie schön das Leben sein kann, wenn die Neurodermitis mal nicht an erster Stelle steht. Mit großer Dankbarkeit für ihre immer offenen Ohren und die vielen guten Tips Verbleibe ich mit herzlichen Grüßen

Lisa M.


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