Neurodermitis - Beratungsstelle

Sigrid Prusko, ärztlich geprüfte Ernährungs-, Gesundheits-, und Lebensberaterin, Autorin, Anti-Aging-Beraterin"
Hainhäuserweg 10 * 30916 Isernhagen * Telefon: 0511 / 775 007
Neurodermitis Beratungsstelle

Erfahrungsberichte und Danksagungen von Betroffenen

Liebe Frau Prusko!

nun ist es über ein halbes Jahr, dass wir mit Ihnen Kontakt aufgenommen haben. Unser Sohn Flynn war damals, im Februar, sechs Monate alt und im Gesicht und am Körper stark an Neurodermitis erkrankt. Begonnen hatte die Erkrankung im dritten Lebensmonat mit ein paar trockenen, roten Stellen im Gesicht. Auf der Suche nach Hilfe waren wir zunächst noch ruhig, da wir mit Hautproblemen schon bei unserem ersten Kind Erfahrung gemacht hatten, welche sich dann "verwachsen" haben. Doch Flynns Haut wurde zunehmend schlechter und die Behandlung durch den Kinderarzt und auch durch alternative Heilverfahren zeigten keinen Erfolg. Schlimmer noch, bei einer Heilpraktikerin für klassische Homöopathie, die Flynn Globoli verordnet hatte, wurde sein Zustand immer noch schlechter, für ihn und für uns als Eltern fast unerträglich. Offene nässende Stellen im Gesicht und rote, trockene Stellen am ganzen Körper machten unserem Sohn das Leben schwer, manchmal fand er nur mit Mühe in den Schlaf, weil er sich so sehr kratzen musste. Blutige und durchnässte Wäsche gehörten zu unserem Alltag. Genauso wie die ständigen Fragen, was unserem Kind fehlt und den dazugehörigen gut gemeinten Ratschlägen. Im neuen Jahr wechselten wir dann zu einem anthroposophischen Kinderarzt. Der behandelnde Arzt war sehr bemüht und verständnisvoll, er veranlasste u. a. die Durchführung eines RAST-Testes. Dabei stellte sich heraus, dass Flynn an einer Kuhmilchallergie und einer Hühnereiweißallergie litt. Da ich Flynn noch voll stillte, stellte ich meine Ernährung um und verzichtete auf Nahrungsmittel wie Milch und Hühnerei, am Zustand von unserem Kind änderte sich jedoch leider nichts. Über eine Bekannte kamen wir dann Ende Januar in Kontakt mit Eltern, die mit ihrer an Neurodermitis erkrankten Tochter, bei Ihnen in Beratung waren. Sie gaben uns Ihr Buch "Neurodermitis - kein Grund zum Verzweifeln" und zum ersten Mal seit langer Zeit schöpften wir Hoffnung, dass jemand unserem Sohn wirklich helfen konnte, denn die Fotos und Berichte betroffener Kinder und Erwachsener sprachen für sich. Mitte Februar telefonierten wir das erste Mal miteinander. Sie machten mir klar, dass meine Ernährung als stillende Mutter zu einseitig war - von Rotation hatte ich bisher noch nie etwas gehört. Doch das sollte sich ändern. In den folgenden Wochen haben Sie uns einen Ernährungsplan erstellt und ich machte mich daran alles zu Hause umzusetzen. Wir telefonierten häufig in dieser Zeit und sie beantworteten meine vielen Fragen und gaben mir Tipps zur Zubereitung der Mahlzeiten. Außerdem bekamen wir von Ihnen wertvolle Ratschläge zur Pflege von Flynns Haut. Es dauerte nur wenige Wochen bis sich eine Besserung seiner Haut einstellte - wir freuten uns, zum ersten Mal seit langer Zeit veränderte sich Flynns Zustand auf positive Weise. Außerdem wurde eine Stuhlprobe von Flynn eingesandt, dabei stellte sich heraus, dass ein Wert die normale Grenze überschritten hatte. Zur Normalisierung des Wertes verabreichten wir ihm in den folgenden Monaten Mittel zum Darmaufbau. Heute im November ist Flynn bereits über ein Jahr alt und ist ein aufgeweckter, fröhlicher und ausgeglichener Junge. Seine Haut im Gesicht und am Körper ist weich und zart. Er wird immer noch nach dem Rotationsprinzip ernährt und er isst mit großem Appetit, auf Milch und Eier verzichten wir noch. Es kommen noch einige Zähnchen, Erkältungen und andere Krankheiten auf uns zu, die seine Haut zeitweise wieder "aufblühen" lassen können, aber wir wissen, dass es vorbei geht und vor allen Dingen, wie wir Flynns Haut mit der richtigen Pflege unterstützen können. Liebe Frau Prusko, wir danken Ihnen ganz herzlich für ihre Zeit, Ihre Hilfe, ihr Verständnis und Ihre fachkundige Beratung und sind froh, dass es Flynn und uns so gut geht. Wir hoffen, dass Sie noch vielen Betroffen helfen können, wir empfehlen Sie auf jeden Fall weiter.

Ihre Familie P.


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