Neurodermitis - Beratungsstelle

Sigrid Prusko, ärztlich geprüfte Ernährungs-, Gesundheits-, und Umweltberaterin, Autorin, Anti-Aging-Beraterin"
Hainhäuserweg 10 * 30916 Isernhagen * Telefon: 0511 / 775 007
Neurodermitis Beratungsstelle
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  Dankschreiben 2015

Liebe Frau Prusko,

nach 5 Monaten der Beratung bei Ihnen möchten wir Ihnen unseren herzlichen Dank aussprechen. Sie haben uns mit Ihrer Unterstützung, Ihrer Kompetenz und Erfahrung sehr, sehr geholfen, in einer Situation, in der wir uns immer hilfloser und ratloser fühlten.
Unser Sohn Victor bekam mit ca. 4 Monaten Neurodermitis. Es begann ganz unauffällig mit einigen kleinen, rauen Stellen an den Wangen, verschlimmerte sich dann nach und nach zu einer starken Form mit Ekzemen im Gesicht verbunden mit nässenden Stellen und starkem Juckreiz, vor allem nachts. Victor schlief kaum mal mehrere Stunden am Stück, kratzte sich wieder und wieder im Gesicht und musste immer mit Fäustlingen schlafen.
Es war schrecklich für uns Eltern, das mit anzusehen und eigentlich nichts tun zu können.
Von Kinderärzten bekamen wir verschiedene Aussagen und Tipps, angefangen mit "einfach abwarten", über Fettsalbe und verschiedene andere Cremes, bis hin zu Akupunktur und Darmsanierung. Aber nichts hat geholfen. Die Familie war der Verzweiflung nahe. Verunsichernd waren auch die vielen verschiedenen Erfahrungen und Empfehlungen aus dem Bekannten- und Freundeskreis.
Erst als wir Ihre Zeilen im Internet lasen, kam ein Fünkchen Hoffnung auf, da schien sich wirklich jemand auf diesem Gebiet auszukennen und jahrelange Erfahrung angesammelt zu haben.
Dazu ein Beratungsangebot, bei dem man sich wirklich aufgehoben fühlen kann.
Und siehe da, unglaublich aber wahr, nach nur ca. 20 Tagen der Ernährungsumstellung war Victor völlig beschwerdefrei und ist es seitdem geblieben. Alle Stellen waren wie weggeblasen, kein Juckreiz mehr. Er konnte wieder gut schlafen, ohne Fäustlinge, und entwickelte sich zu einem munteren, lebensfrohen und aktiven Kind.
Ganz leicht ist es mir nicht gefallen, meine Ernährung komplett umzustellen, denn da ich Victor noch voll gestillt habe, musste ich ja meine Ernährung komplett umkrempeln. Aber ich wusste ja, wofür ich das mache und war durch die schnelle einsetzende Besserung bestens motiviert. Mittlerweile stille ich nur noch morgens und Victor wird nach dem gleichen Ernährungsprinzip zugefüttert. Sein und mein Essensplan wird ständig erweitert, bislang ohne jegliche allergische Reaktionen.
Der Erfolg Ihrer Therapie mit Ernährungsumstellung und richtiger Hautpflege hat uns und unser Umfeld verblüfft und sehr, sehr gefreut.
Vielen Dank, liebe Frau Prusko, für die wichtige Stütze, die Sie uns in all den Telefonaten immer waren. Es war ein gutes Gefühl, Sie im Hintergrund zu wissen und sich sicher zu sein, mit allen Fragen und Unsicherheiten bei Ihnen auf ein offenes Ohr zu treffen.
Wir hoffen, dass sie mit Ihre Arbeit noch vielen Familien so eine wichtige Hilfe sein können. Und wir hoffen natürlich auch, dass sich Ihr Erfolg versprechender Behandlungsansatz herum spricht und verbreitet, unter Betroffenen und nicht zuletzt auch unter Ärzten und Fachleuten.

Ihre Familie K.


Liebe Frau Prusko!

Jetzt ist ein Monat vergangen seid ich mit Ihnen Kontakt aufgenommen habe.
Meinem Sohn Louis ging es zu diesem Zeitpunkt sehr schlecht. Er kratzte sich am Tage so häufig, dass wir kaum noch vor die Türe gehen konnten. Die Nächte waren der absolute Horror. Manche Nächte konnten wir kein Auge zu machen, weil Louis sich stündlich blutig kratzte. Zudem hatte er ständig Bauchschmerzen und übelriechende Blähungen.
Neurodermitis beherrschte unsere Familie!!!
Er wurde immer aggressiver, weinte fast nur noch, wollte nicht mehr mit anderen Kindern spielen, er hatte einfach keine Freude mehr an seinem Leben. In den Kindergarten konnte er nicht mehr gehen weil er so übermüdet war. Ich war verzweifelt. Wir hatten schon so viel ausprobiert, von Salben über Ärzte/Heilpraktiker, Klinik Aufenthalt in Neukirchen, nichts half. Durch Zufall stieß ich im Internet auf Sie. Die vielen positiven Erfahrungsberichte machten mich neugierig.
Ich rief Sie sofort an. Sie stellten mir Fragen, und ich spürte sofort, da ist jemand der mich versteht und der mir und meinem Kind wirklich helfen will.
Ihr großes Wissen, Ihre jahrelangen Erfahrungen und Ihr großes Einfühlungsvermögen führten dazu, dass ich Ihnen sofort Vertrauen schenkte.
Ein Monat ist jetzt vergangen.
Ich schaue meinen Sohn an und danke Gott dafür, dass ich Sie gefunden habe.
Sie sind das Beste was uns passieren konnte.
Hautstellen, die vorher offen und stark entzündet waren, sind kaum noch sichtbar. Das kratzen hat am Tage ganz aufgehört und Nachts kratzt er auch nur noch ein/zweimal ganz kurz.
Lebensfreude kehrt zurück! Seine Gesichtshaut wird wieder rosig. Er lacht wieder viel mehr, hat wieder Energie, spielt, lacht, tobt mit anderen Kindern.
Es ist schön zu sehen wie gut es Ihm geht und das schon nach so kurzer Zeit.
Freunde und Verwandte sind überrascht wie gut es Ihm geht. Es ist einfach nur schön.
Liebe Frau Prusko, ich freue mich auf eine weitere Zusammenarbeit mit Ihnen.
Ich hoffe, dass noch viele verzweifelte Eltern den Weg zu Ihnen finden und Ihnen Vertrauen, denn es lohnt sich!
Ich werde Sie weiterempfehlen und möchte mit diesem Brief anderen Betroffenen Mut machen.

Liebe Grüße
Verena G.


Liebe Frau Prusko,

für Ihre intensive Hilfe, die wir in der schwersten Zeit mit unserer jüngsten Tochter Hanna erhielten, möchte ich mich auf diesem Wege nochmals herzlich bedanken. Heute geht es ihr wieder sehr gut. Doch vor ca. 6 Monaten sah dies noch ganz anders aus. Als wir mit Ihnen in Kontakt kamen, war Hanna fast am ganzen Körper zerkratzt. Jede Nacht war ein Alptraum. Die schulischen Leistungen waren total gesunken. Nach einem komplett neuen Speiseplan von Ihnen, hatte Hanna schnell wieder Freude am Essen. Viele Telefonate mit Ihnen halfen mir, die Haut von Hanna wieder in den Griff zu bekommen. Diese Zeit war nicht leicht, aber hat mir sehr geholfen, wenn man genaue Anweisungen benötigt, um eine Besserung zu erhalten. Vielen Dank! Die Mühe, all Ihre Hinweise zu beachten, hat sich gelohnt. Hanna kann sich im neuen Schuljahr wieder gut konzentrieren. Juckreiz gibt es so gut wie gar nicht mehr. Wir haben wieder ruhige Nächte.
Unser Familienleben (5 Personen) ist wieder in normalen Bahnen. Bestimmte Lebensmittel wird es nicht mehr geben, doch damit können wir gut leben und außerdem noch gesund.
Vielen Dank auch im Namen unserer Tochter.

Mit lieben Grüßen
Familie W.


Liebe Frau Prusko

Ich sitze gerade am Meer und genieße mein Leben in vollen Zügen! "Das Leben genießen" - ein Luxus der mir in den letzten Jahren aufgrund meines schlechten Hautzustandes nicht gegönnt war.
Neurodermitis - juckende Haut, die man laut Aussagen der Ärzte einfach hinnehmen muss. Doch wie groß der Leidensdruck durch eine juckende Haut werden kann, weiß man wohl nur wenn man es selbst erlebt hat.
Ich möchte mich in diesem Schreiben herzlich bei Frau Prusko bedanken, die mir mit ihrer Hilfe ein neues Leben geschenkt hat!
Alles begann mit 5 Jahren, als ich für ca. Ein halbes Jahr unter ständigen Hautausschlägen litt, die jedoch nach einem Kuraufenthalt auf der Insel Amrum für lange Zeit verschwanden. Mit ca. 18 Jahren sind dann erste vereinzelte Ausschläge zurückgekommen, jedoch dachte ich mir nicht viel dabei. Als ich dann während meines Auslandsaufenthaltes auf einer Apfelplantage arbeitete wurden die Ausschläge schlimmer. Ich ging zum Arzt und behandelte die Stellen mit einer leichten Cortisoncreme und hatte für einige Zeit meine Ruhe. Zurück in Deutschland fing das Grauen jedoch an! Meine haut verschlechterte sich über Monate hinweg drastisch und die Ausschläge verbreiteten sich am ganzen Körper. Ich bekam nach Absprache mit meinem Hautarzt einen Platz in der Psorisolklinik in Hersbruck, die ihre Patienten ohne Cortison behandeln. Dies war mir sehr wichtig, da ich mich bereits mit den Nebenwirkungen dieses Mittels beschäftigte und dies meinem Körper nicht antun wollte. In der Klinik wurde die Haut komplett ausgetrocknet - ein Zustand, der unerträglich war. Es wurden verschiedene Allergietests und stuhlgangproben durchgeführt, doch nichts kam dabei heraus! Zusätzlich wurde ich mit unterschiedlichen Methoden bestrahlt und badete im Salzwasser! Nach 2 Wochen wurde ich leider mit einem noch schlechteren Hautzustand wieder entlassen. So überbrückte ich noch einige Monate, bis der nächste Krankenhausaufenthalt folgte! Aufgrund eines zusätzlichen Herpesvirus im Gesicht und einem psychisch schlechten Zustand, der wie ich damals dachte nicht hätte schlimmer sein können, wurde ich in die Uniklinik eingewiesen. Dort stieß ich dann auf absolutes Unverständnis als ich erklärte warum ich keine Cortisoncreme benutzte. Die Ärzte redeten mir ein, dass kurze Behandlungsphasen mit Cortison dringend nötig seien und ich meinen Hautzustand auch jetzt nur mit Cortison wieder in den Griff bekommen würde!
Ich nahm die Creme und meine makellose haut ließ mich alle Horrorgeschichten, die ich über Cortison gelesen hatte, vergessen. Nach meiner Entlassung suchte ich erstmals eine Heilpraktikerin auf, die mit einem mir unbekannten Verfahren best. Lebensmittelallergien feststellte. Ich startete eine Auslassdiät und zugleich löschte sie die Allergien! Ich versuchte daran zu glauben und hatte auch für einige Zeit meine Ruhe.
Im Winter oder in Stresssituationen kündigten sich hier und da trockene, juckende Stellen an, die ich aber leicht ignorieren konnte.
Im September 2011 wechselte ich meinen Job und arbeitete erstmals im 3-Schichten-System. Ich weiß nicht ob es daran lag, aber ab diesem Zeitpunkt kündigten sich die Ausschläge immer öfter an, bis ich dann ein 2. Mal in der Uniklinik landete. Ich wurde mal wieder mit Cortison behandelt doch diesmal war selbst zur Entlassung der Hautzustand nicht gerade optimal. Also sollte ich Zuhause weiter schmieren. Gesagt - getan, denn ich wollte einfach meine Ruhe. Doch die Abstände zwischen Cortisonbehandlung und Rückkehr der Ausschläge wurden immer kürzer und heftiger. Ich spürte wie meine Haut regelrecht abhängig von diesem Teufelszeug war. Allerdings kündigte sich der Sommer an und da ich diesen nicht mit Ausschlägen am ganzen Körper erleben wollte, schmierte ich immer weiter um wenigstens einen Teil der Stellen in den Griff zu bekommen. Ich fing auch wieder eine Lichttherapie an, die jedoch eher zur Verschlechterung beitrug. Die Cremes wirkten irgendwann gar nicht mehr. Ich war mal wieder mit den Nerven am Ende und noch dazu drohte mein Urlaub ins Wasser zu fallen. Ich wechselte zum 3. Mal den Hautarzt in der Hoffnung dieser würde mir endlich helfen können. Doch was bekam ich ?? Cortison in Form von Salben und diesmal auch Tabletten. Ich ging nach Hause und weinte aus lauter Verzweiflung - hin und hergerissen den Ausschlag weiterhin zu ertragen oder meine Körper erneut mit Cortison zu vergiften. Doch der Leidensdruck war zu hoch und ich entschied mich für das Cortison. Weitere 2,5 Monate vergingen und Cortison zählte schon beinahe zum festen Bestandteil meiner Pflegeprodukte. An ein endgültiges Absetzen war kaum noch zu denken. Mein Gesicht war mittlerweile geschwollen durch die ständigen Hautausschläge. Ich kratzte mir irgendwann sogar die Augenbrauen ab. Die Haut war immer wieder so verkrustet, dass mir einfachste Bewegungen nicht mehr möglich waren. Ich weiß nicht, wie viele Kleidungsstücke und Bettlaken ich durch die blutige haut ruiniert hatte. Ich musste täglich das Schlafzimmer saugen, da alles voller Hautschuppen lag. Es war mir sehr peinlich, mich wegen der Neurodermitis krank zu melden, denn schließlich ist es ja NUR juckende Haut. Doch immer wieder habe ich es einfach nicht mehr geschafft zur Arbeit zu gehen - entweder wegen der Schmerzen oder meines schlechten psychischen Zustandes.
Ich kapselte mich von meinem sozialen Umfeld immer mehr ab, wollte niemanden mehr sehen, alleine schon aus dem Grund kaum noch Kleidung tragen zu können.
Ich lief mit Blick nach unten durch den Supermarkt in der Hoffnung dass keiner mein Gesicht sieht. Doch spätestens an der Kasse spürte ich den Ekel den manch eine Kassiererin hatte, wenn ich mit meinen verkrusteten, eitrigen Händen bezahlen wollte. Ich weinte mich täglich in den Schlaf und war selbst erschrocken über meine Unlust am täglichen Leben teilzuhaben. Ich suchte vergeblich nach Ärzten und Kliniken, speziell zur Behandlung der Neurodermitis.
Im Internet stieß ich dann auf die Homepage von Frau Prusko und in den vielen Erfahrungsberichten fand ich mich wieder! Ich schrieb Frau Prusko eine Email, da ich selbst nicht mehr in der Lage war zu telefonieren, vor lauter Heulerei. Frau Prusko antwortete mir sofort und érklärte mir telefonisch einen Teil des Beratungsablaufes. Sie schenkte mir neuen Mut, erklärte aber gleichzeitig, dass der Weg zur gesunden haut kein leichter sein wird und viel Selbstdisziplin erfordert.
Ich wollte dieser Frau unbedingt Glauben, wollte endlich wieder gesund werden, hatte aber gleichzeitig auch große Zweifel, die angekündigten Veränderungen nicht durchstehen bzw. umsetzen zu können. Nach Absprache mit meiner Familie sagte ich Frau Prusko zu und dies war das Beste was mir passieren konnte.
Ich bekam einen auf mich abgestimmten Rotationsplan und Tips zur richtigen Pflege der betroffenen Stellen, also des ganzen Körpers. Es geschah ein Wunder, denn die haut wurde täglich besser. Nicht sofort sichtbar besser, aber der Juckreiz wurde erträglicher und ich konnte endlich wieder richtig schlafen. Diese sich häufenden Erfolgserlebnisse schenkten mir immer wieder neue Kraft und motivierten mich durchzuhalten! Ich investierte sehr viel Zeit in die Pflege meiner Haut und die strikte Einhaltung des Ernährungsplanes war alles andere als leicht, denn ich liebe Essen und Kochen ist eines meiner größten Hobbies. Ich war also nicht nur einmal drauf und dran alles hinzuschmeißen wenn ich mal wieder anderen beim Essen zuschauen musste, während ich meine Rotationsernährung durchführte.... Und das zur Weihnachtszeit! Doch ich wollte gesund werden und steckte mir das eigentlich unmögliche Ziel im Sommer eine Rucksacktour durch Indonesien machen zu können! Ich wollte es unbedingt schaffen!
Mit den Erweiterungen des Ernährungsplanes fiel auch die Ernährung immer leichter und an Aufgeben war nicht mehr zu denken! Ab ca. Mai/Juni war ich Erscheinungsfrei und Frau Prusko gab mir weiterhin Tips zur Stärkung des Immunsystems. Ich krempelte mein Leben im Vergleich zu den letzten Jahren komplett um, fing an Sport zu treiben und verabredete mich wieder mit Freunden. Ich habe selbst nicht daran geglaubt aber ich habe es geschafft! Denn im Juli konnte ich meine langersehnte Reise antreten, allerdings mit der Angst, dass die haut wieder schlechter wird, da ich noch lange nicht alle Lebensmittel getestet hatte. Doch die Haut blieb mehr als stabil, ich habe alles vertragen und so ist es auch heute noch. Ich ernähre mich Zuhause immer noch nach dem Rotationsprinzip, gönne mir aber auch das ein oder andere Mal ein Essen im Restaurant. Mittlerweile erlebe ich das ganze eher als eine Ernährungserweiterung als eine Ernährungsumstellung, da ich dadurch viele "neue" Lebensmittel auf meiner einkaufsliste stehen habe und somit die Mahlzeiten viel abwechslungsreicher geworden sind.
Ich hoffe, dass ich durch meinen Brief andere Betroffene dazu motivieren konnte, sich bei Frau Prusko zu melden um die Neurodermitis mit ihrer Hilfe auf eine völlig gesunde Art und Weise in den Griff zu bekommen. ES HAT SICH GELOHNT!!!!

Mit freundlichen Grüßen
Christina K.


Liebe Frau Prusko,

Ich lebe wieder!!! Das hört sich seltsam an, da ich keine Lebens bedrohende Krankheit hatte, aber das möchte ich hier erzählen In der Pubertät hat es angefangen - Neurodermitis - nicht schlimm, so meinte ich, da ich ganz andere Fälle kannte. Ab meinem 25 Lebensjahr wurde es immer heftiger und ich versuchte alles um wieder gesund zu werden Auslassdiät, Akupunktur, Bestrahlung, Kräuter, Bioresonanz, Eigenblut,Eigen-Urin-Therapie, Soletherapie, Bestrahlung, Yoga, Psychotherapie, Homöopathie, TCM. Ich habe keine Kosten und Mühen gescheut und jede Möglichkeit ergriffen. Manchmal wurde es erträglicher, manchmal war es besser. Doch wenn es wieder kam war es immer heftiger und in den letzen 4 Jahren wurde es gar nicht mehr besser und ging stetig bergab. Wie oft musste ich mir anhören dass man mit Neurodermitis leben muss und es akzeptieren soll. Es mag richtig sein das man akzeptieren muss eine "dünne Haut" zu haben die auf alles empfindlicher reagiert. Doch wenn der Leidensdruck eine gewisse Höhe erreicht hat dann kann man es nicht akzeptieren oder gar ignorieren. Mit diesem Level habe ich mich die letzten 4 Jahre gequält. Ein ständiges rotes Gesicht, geschwollene Augen, Hautschuppen ohne Ende. Man glaubt gar nicht was für ein "Dreck" anfällt! Ich habe meinen Arbeitsplatz täglich mehrmals abgewischt weil ich mich vor den Hautkrümeln geekelt habe. Nur nichts Dunkles anziehen, denn darauf fallen die Hautschuppen besonders auf. Keine Etiketten die irgendwie jucken, keine Synthetik in der ich schwitzen könnte. Das hat mich in der Zeit beschäftigt in der ich arbeiten konnte. Ich habe mich mit einer Kortisoncreme über Wasser gehalten, aber es hat schon lange nicht mehr gereicht um alles zu unterdrücken. Geholfen hat es mal die eine oder andere Stelle wieder etwas in den Griff zu bekommen. Doch oft genug hat es nicht mehr gereicht, es war ja der ganze Körper betroffen. Wie schlimm es mir dann ging...mir fällt es wirklich schwer mein Leiden zu beschreiben. Ich drücke mich schon Wochen davor. Natürlich erinnere ich mich an alles und doch graut es mir es aufleben zu lassen. Meine Haut war so empfindlich das ich jeden Luftzug, verursacht durch meine eigenen Bewegungen, als unangenehm empfunden habe. Nach jedem reiben oder kratzen hat es sofort genässt. Dieses Austreten der Lymphe war eines der schlimmen Dinge. Ich habe geduscht, das das Wasser noch nicht abgestellt, da spannte schon alles. Ein Gefühl wie komplett eingegipst zu sein. Mit dem Handtuch war ich ruck zuck dabei, das juckende spannende Gefühl auf der Haut zu bearbeiten. Es verschaffte mit kurze Erlösung , und dann tritt das Wundwasser aus allen Poren. Es lief wirklich aus allen Poren, bildete eine dicker Kruste, wie Eigelb, und sofort war ich in meiner eigenen Haut gefangen. In einem Panzer der keine Bewegung mitmachte. Ich habe monatelang meinen Hals bewegt als hätte ich ein steifes Genick, dabei war es meine Haut die diesen Bewegungsspielraum nicht hergab. Das mein Gesicht immer wieder genässt hat lag bestimmt auch an dem Kratzen, doch auch die Brustwarzen nässten ohne mein zu tun. Tags und auch nachts habe ich mehrfach die Kleidung, sowie die Bettwäsche gewechselt. Am erträglichsten war dünne Baumwollkleidung, natürlich ohne Etiketten oder sonst irgend etwas das kitzeln könnte. Zu dem Nässen kam die Schwellung im Gesicht. Meine Ohren waren hart und prallgefüllt als wären sie aufgeblasen. Jeder Haut auf Haut Kontakt hat mich sofort schwitzen lassen, und das hat sofort gejuckt. Hinter dem Ohr, wenn ich gelegen habe In der Armbeuge wenn ich telefoniert, und den Hörer ans Ohr gehalten habe. Beständig unter der Brust, und wenn ich kniete in der Kniekehle. Meine Haut hat mein Leben bestimmt. Man sagt nicht umsonst dass man nicht aus seiner Haut kann. Morgens lag ich im Bett und hatte Angst vor dem was der Tag an Kratzschüben bringt. Erst mal den Nachtschweiß und die Eiweißkruste aufweichen und abspülen. Ruhe bewahren und ganz vorsichtig abtupfen nur nicht rubbeln auch beim eincremen nicht ins kratzen verfallen - mal hat es geklappt - ganz oft auch nicht Nur nicht ins schwitzen kommen ob durch Hitze, Berührung, Aufregung oder Bewegung. Ich weiß nicht mehr wie oft es damit geendet hat dass ich Kortison einnehmen musste. Auch nach einem Krankenhaus Aufenthalt 2006 musste ich Kortison nehmen. Und Bereits zwei Mal hatte ich einen Herpes Zoster Virus im kompletten Gesicht. Die Haut ist unser größtes Sinnesorgan - wie weh hat es mir getan weder mit meinem Mann noch mit meinem Baby zu schmusen. Wieder wollte ich raus aus diesem Kreislauf. Kortison zum Einnehmen kam diesmal nicht in Frage denn ich stillte meinen Sohn. Über Bekannte hatte ich von Siriderma gehört, eine Pflegeserie die bei Neurodermitis schon vielen geholfen hat. Ich habe im Oktober letzten Jahres damit angefangen. Erst hat es sich gut angetan, und mir wurde Mut zu gesprochen durch zu halten, denn erst mal sollte die Haut all das ausscheiden was ihr nicht gut tut.Aber ohne Kortison wurde mein Gesicht zu einer Maske, geschwollen und so unbeweglich durch das Nässen das mir jede Mimik schwer fiel. Doch die Bäder taten mir gut und die Pflegecreme fühle sich auch richtig an. Um meiner Haut zu helfen beschäftigte ich mit meinem Säure-Base-Haushalt und war dann Ende November nur noch verzweifelt weil es nicht besser wurde. Einen Klinikaufenthalt wollte ich schon wegen meinem Baby vermeiden, ich musste und wollte für den Kleinen da sein. Über Erfahrungsberichte von Betroffenen bin ich auf den Namen Sigrid Prusko gestoßen. Mein Arzt unterstützte mich und schrieb mir ein Rezept für die Ernährungsberatung. Mein erster Versuch Frau Prusko zu erreichen war mit Erfolg gekrönt und schon das erste Gespräch hat mir Mut gemacht. Die ersten Ratschläge wie ich meine Haut reinigen und pflegen sollte haben mir Linderung verschafft Mit ihr hatte ich einen Plan und Anleitung was ich für mich tun konnte. Es war nicht mehr, ich lasse mal dies oder jenes weg, sondern jetzt ging es ans Eingemachte. Selbstverständlich hatte ich mich schon öfter ausgiebig mit der Ernährung befasst. Wenn man auf der Suche nach alternativen Methoden ist, gehört dies einfach dazu, doch wie Frau Prusko an die Ernährung ran ging war mir völlig neu. Mit einem Ernährungsplan, der mir Klarheit verschaffen sollte was mein Körper verträgt, ging es los. Nach den ersten Zyklen war schon einiges klarer, denn durch ein Tagebuch wurde ersichtlich was mir bekam und was nicht. Ihre praktischen Tipps, von Rezepten über Lebensmittel Kleidung und Pflege der Haut, waren extrem hilfreich. Außerdem hat sie mich rund um die Uhr begleitet. Mal Mut zu gesprochen, oder den Kopf zu recht gerückt wenn es nötig war. Sie hat immer den richtigen Ton getroffen um mir zu Helfen. Dafür bin ich ihr schrecklich dankbar. Nach wirklich schwierigen Monaten, die ich nur durch Unterstützung von Frau Prusko, meinem Mann, und lieben Freunden überstanden habe, ging es ab April täglich bergauf. Alle Wunden haben sich geschlossen, die Schwellungen sind zurückgegangen. Meine Haut erholt sich weiterhin, wird weicher und beweglicher. Mein Gesicht ist noch etwas empfindlich und schnell trocken, doch von Neurodermitis ist nichts mehr zu sehen. Ich erfreue mich jeden Tag an all den tausend kleinen und großen Dinge die mir vorher so schwer gefallen sind, oder gar nicht möglich waren. Aufstehen, in die Klamotten hüpfen und bereit sein für meinen kleinen Schatz. Mit ihm schmusen, ohne ihn von mir fernhalten zu müssen. Bewegung an der frischen Luft ohne Angst vor Schweiß oder Temperaturunterschiede. Freunde treffen ohne als häufchen Elend in der Ecke zu sitzen. Ins Schwimmbad gehen ohne Angst vor dem Wasser zu haben und noch so vieles mehr.

Mit freundlichen Grüßen
Astrid B.