Neurodermitis - Beratungsstelle

Sigrid Prusko, ärztlich geprüfte Ernährungs-, Gesundheits-, und Lebensberaterin, Autorin, Anti-Aging-Beraterin"
Hainhäuserweg 10 * 30916 Isernhagen * Telefon: 0511 / 775 007
Neurodermitis Beratungsstelle

Erfahrungsberichte und Danksagungen von Betroffenen

Liebe Frau Prusko,

das neue Jahr hat begonnen. Rückblickend auf das alte Jahr möchten wir uns hiermit bei Ihnen herzlich bedanken. Meine Tochter Katharina, 16 Jahre, leidet an Neurodermitis. Sie hatte diese Krankheit schon als Kind von 2-6 Jahren. Mit 6 Jahren verschwand die Krankheit nach einem Kuraufenthalt und einer Polypen-OP, als wäre sie nie da gewesen. Mit 13 Jahren kam sie zurück, anfangs leicht. Im Frühjahr 2007 nach einem Klinikaufenthalt, der Besserung bringen sollte (inzwischen war die Hand schwer betroffen), explodierte die Krankheit regelrecht in ihrem Körper. Das Gesicht, der Hals, die Kopfhaut waren sehr schwer betroffen, und die schlimme Hautfläche breitete sich aus. Wir wussten nicht aus noch ein, da wir dieses Ergebnis nicht erwartet hatten. Es begann eine Arzt - Odyssee, wo wir vergeblich Hilfe erhofften, jedoch nach jedem Besuch erfahren mussten, das Ärzte nichts über diese Krankheit wissen. Wir bekamen über einen großen Umweg den Tipp, wir sollten Sie unbedingt anrufen. Sie wurden uns wärmstens empfohlen. Anfangs waren wir skeptisch. Ihr Name war mir bekannt, ich hatte zufälligerweise bereits ein Kochbuch von Ihnen. Zu Hause informierte ich mich im Internet, und was ich da fand, war eine große Hoffnung. Sollten wir jetzt endlich jemand gefunden haben, der uns helfen konnte? Meine Hoffnung war groß, aber auch die Angst, wieder enttäuscht zu werden. Ich rief Sie an und ihre direkte Art war mir sofort angenehm. Sie stellten Fragen, die nie zuvor jemand gestellt hatte. Daran merkte ich, sie wissen Bescheid. Wir machten einen Termin aus. Katharina jedoch wollte nicht schon wieder zu einem neuen Menschen, der probieren wollte, ob sie gesund wird. Da ich meine Tochter nicht zwingen wollte, sagte ich ihr, ich kann nur Hilfe anbieten, den Weg gehen muss sie selbst. Ich verstand sie ja zu gut. Jedoch wusste ich nicht mehr was wir noch tun sollten. Endlich nach 14 Tagen willigte Katharina ein, und wir fuhren zu Ihnen nach Isernhagen. Wir wurden sehr herzlich empfangen sie stellten Fragen über Fragen und fragten und fragten, stellten Regeln und einen Plan auf, wonach wir ab diesem Tag leben sollten. Sie nahmen sich viel Zeit für uns. Und da spürte ich, hier ist ein Erfahrungsschatz, der seinesgleichen sucht. Ab diesem Zeitpunkt fasste ich endgültig Vertrauen. Wir besorgten die angegebenen Lebensmittel. Vieles war fremd für uns. 3 Tage später ging die neue Ernährung sowie die neue Körperpflege los. Wir vertrauten Ihnen blind, hinterfragten nicht, warum sie dies und jenes machen. Wir taten einfach was sie sagten. Ab diesem Tag konnten wir von Tag zu Tag zusehen, wie die Haut besser wurde, die Stellen verschwanden langsam aus Katharinas Gesicht. Der Juckreiz war hartnäckig, aber selbst dieser konnte sich nicht mehr halten und wurde schwächer und schwächer. Zwischendurch flammte die Krankheit anfangs schwer, später immer schwächer wieder auf. Das Nässen der Haut hörte auf. Katharina wurde gesund. Das Wunder, was wir immer erhofften, es wurde Wirklichkeit. Sie waren täglich bis 22 Uhr für uns da, wir konnten Sie jederzeit anrufen. Es brauchte die Zeit von Juli bis Dezember, bis auch die letzte Stelle, die eiterte, endlich von selbst zugewachsen war. Bei jedem erneuten Aufflammen der Krankheit nahmen Sie uns die Panik, machten uns Mut, sagten wie es weitergehen soll. Die Rückfälle wurden seltener. Es trat so ein wie Sie es vorausgesagt hatten. Die Ernährung, die ausgewählten Lebensmittel haben wir bis heute beibehalten. Wir hoffen, dass Katharina irgendwann alle Nahrungsmittel in kleinen Mengen wieder ohne Rückfall essen kann. Unsere Ernährungsumstellung werden wir beibehalten. Es fällt Katharina noch schwer, wenn sie Werbung mit Süßigkeiten und Fertiggerichten sieht, darauf zu verzichten. Sie ist jetzt 16 Jahre alt und lebte 14 Jahre mit diesen Lebensmitteln, die sie so krank machten. Aber ihr neues Lebensgefühl hilft ihr, stark zu sein. Wir wissen nicht, wo wir heute stehen würden, wenn wir Sie nicht gefunden hätten. Wir hätten vielleicht schon längst zu Kortison gegriffen. Meine Tochter sagte mir in ihrer schlimmsten Zeit unter Tränen, sie wollte sich die Haut abstreifen wie einen Mantel. Und sie wollte sich einen neue Haut „anziehen“. Das braucht sie nun nicht mehr. Ihre Akne ist ebenfalls verschwunden. Man kann in Worten nicht ausdrücken, wie dankbar wir Ihnen sind. Und es ist uns nicht nachvollziehbar, dass solch ein Konzept nicht längst überall bekannt ist. Eine „kleine“ riesengroße Nebensache haben wir Ihnen ebenfalls zu verdanken: Ich hatte eine Angst vor dieser Krankheit entwickelt, da sie langsam, aber unaufhörlich voranschritt und sich über Katharinas Körper ausbreitete. Ich hatte jeden Morgen Angst, aufzustehen und meine Tochter zu sehen, ob wieder neue kranke Stellen entstanden waren. Ich schlief nachts nicht richtig, da ich sie immer aufstehen hörte wenn der Juckreiz sie quälte. Diese Angst nahmen Sie uns. Sie zeigten uns, wie man dieser Krankheit begegnet, ohne Kampf, nur durch Beachtung von Regeln in Einheit mit der Natur. Sie zeigten uns den Weg zurück in ein lebenswertes Leben. Meine Tochter hat ein sehr herzliches Lachen, was ich für ein Jahr nicht von ihr hörte. Jetzt lacht sie wieder wie vor Ausbruch der Krankheit. Wir wünschen Ihnen alles erdenklich Gute und hoffen, sie können noch lange vielen Menschen helfen. Wir empfehlen sie weiter wo wir können.

Viele Grüße.
Katharina und Monika Burghardt


zurück