Neurodermitis - Beratungsstelle

Sigrid Prusko, ärztlich geprüfte Ernährungs-, Gesundheits-, und Lebensberaterin, Autorin, Anti-Aging-Beraterin"
Hainhäuserweg 10 * 30916 Isernhagen * Telefon: 0511 / 775 007
Neurodermitis Beratungsstelle

Erfahrungsberichte und Danksagungen von Betroffenen

Sehr geehrte Frau Prusko,


Ich lebe wieder!!!

Das hört sich seltsam an, da ich keine Lebens bedrohende Krankheit hatte, aber das möchte ich hier erzählen In der Pubertät hat es angefangen - Neurodermitis - nicht schlimm, so meinte ich, da ich ganz andere Fälle kannte. Ab meinem 25 Lebensjahr wurde es immer heftiger und ich versuchte alles um wieder gesund zu werden Auslassdiät, Akupunktur, Bestrahlung, Kräuter, Bioresonanz, Eigenblut, Eigen-Urin-Therapie, Soletherapie, Bestrahlung, Yoga, Psychotherapie, Homöopathie, TCM. Ich habe keine Kosten und Mühen gescheut und jede Möglichkeit ergriffen.Manchmal wurde es erträglicher, manchmal war es besser. Doch wenn es wieder kam war es immer heftiger und in den letzen 4 Jahren wurde es gar nicht mehr besser und ging stetig bergab.Wie oft musste ich mir anhören dass man mit Neurodermitis leben muss und es akzeptieren soll. Es mag richtig sein das man akzeptieren muss eine "dünne Haut" zu haben die auf alles empfindlicher reagiert. Doch wenn der Leidensdruck eine gewisse Höhe erreicht hat dann kann man es nicht akzeptieren oder gar ignorieren. Mit diesem Level habe ich mich die letzten 4 Jahre gequält. Ein ständiges rotes Gesicht, geschwollene Augen, Hautschuppen ohne Ende. Man glaubt gar nicht was für ein "Dreck" anf&uauml;llt! Ich habe meinen Arbeitsplatz täglich mehrmals abgewischt weil ich mich vor den Hautkrümeln geekelt habe. Nur nichts Dunkles anziehen, denn darauf fallen die Hautschuppen besonders auf. Keine Etiketten die irgendwie jucken, keine Synthetik in der ich schwitzen könnte. Das hat mich in der Zeit beschäftigt in der ich arbeiten konnte. Ich habe mich mit einer Kortisoncreme über Wasser gehalten, aber es hat schon lange nicht mehr gereicht um alles zu unterdrücken. Geholfen hat es mal die eine oder andere Stelle wieder etwas in den Griff zu bekommen. Doch oft genug hat es nicht mehr gereicht, es war ja der ganze Körper betroffen. Wie schlimm es mir dann ging...mir fällt es wirklich schwer mein Leiden zu beschreiben. Ich drücke mich schon Wochen davor. Natürlich erinnere ich mich an alles und doch graut es mir es aufleben zu lassen. Meine Haut war so empfindlich das ich jeden Luftzug, verursacht durch meine eigenen Bewegungen, als unangenehm empfunden habe. Nach jedem reiben oder kratzen hat es sofort genässt. Dieses Austreten der Lymphe war eines der schlimmen Dinge. Ich habe geduscht, das das Wasser noch nicht abgestellt, da spannte schon alles. Ein Gefühl wie komplett eingegipst zu sein. Mit dem Handtuch war ich ruck zuck dabei, das juckende spannende Gefühl auf der Haut zu bearbeiten. Es verschaffte mit kurze Erlösung , und dann tritt das Wundwasser aus allen Poren. Es lief wirklich aus allen Poren, bildete eine dicker Kruste, wie Eigelb, und sofort war ich in meiner eigenen Haut gefangen. In einem Panzer der keine Bewegung mitmachte. Ich habe monatelang meinen Hals bewegt als hätte ich ein steifes Genick, dabei war es meine Haut die diesen Bewegungsspielraum nicht hergab. Das mein Gesicht immer wieder genässt hat lag bestimmt auch an dem Kratzen, doch auch die Brustwarzen näßten ohne mein zutun. Tags und auch nachts habe ich mehrfach die Kleidung, sowie die Bettwäsche gewechselt. Am erträglichsten war dünne Baumwollkleidung, natürlich ohne Etiketten oder sonst irgend etwas das kitzeln könnte. Zu dem Nässen kam die Schwellung im Gesicht. Meine Ohren waren hart und prallgefüllt als wären sie aufgeblasen. Jeder Haut auf Haut Kontakt hat mich sofort schwitzen lassen, und das hat sofort gejuckt. Hinter dem Ohr, wenn ich gelegen habe In der Armbeuge wenn ich telefoniert, und den Hörer ans Ohr gehalten habe. Beständig unter der Brust, und wenn ich kniete in der Kniekehle. Meine Haut hat mein Leben bestimmt. Man sagt nicht umsonst dass man nicht aus seiner Haut kann. Morgens lag ich im Bett und hatte Angst vor dem was der Tag an Kratzschüben bringt. Erst mal den Nachtschweiß und die Eiweiß kruste aufweichen und abspülen. Ruhe bewahren und ganz vorsichtig abtupfen nur nicht rubbeln auch beim eincremen nicht ins kratzen verfallen - mal hat es geklappt - ganz oft auch nicht nur nicht ins Schwitzen kommen ob durch Hitze, Berührung, Aufregung oder Bewegung. Ich weiß nicht mehr wie oft es damit geendet hat dass ich Kortison einnehmen musste. Auch nach einem Krankenhaus Aufenthalt 2006 musste ich Kortison nehmen. Und Bereits zwei Mal hatte ich einen Herpes Zoster Virus im kompletten Gesicht. Die Haut ist unser größtes Sinnesorgan - wie weh hat es mir getan weder mit meinem Mann noch mit meinem Baby zu schmusen. Wieder wollte ich raus aus diesem Kreislauf. Kortison zum Einnehmen kam diesmal nicht in Frage denn ich stillte meinen Sohn. Über Bekannte hatte ich gehört, eine Pflegeserie die bei Neurodermitis schon vielen geholfen hat. Ich habe im Oktober letzten Jahres damit angefangen. Erst hat es sich gut angetan, und mir wurde Mut zu gesprochen durch zu halten, denn erst mal sollte die Haut all das ausscheiden was ihr nicht gut tut. Aber ohne Kortison wurde mein Gesicht zu einer Maske, geschwollen und so unbeweglich durch das Nässen das mir jede Mimik schwer fiel. Doch die Bäder taten mir gut und die Pflegecreme fühle sich auch richtig an. Um meiner Haut zu helfen beschäftigte ich mit meinem Säure-Base-Haushalt und war dann Ende November nur noch verzweifelt weil es nicht besser wurde. Einen Klinikaufenthalt wollte ich schon wegen meinem Baby vermeiden, ich musste und wollte für den Kleinen da sein. Über Erfahrungsberichte von Betroffenen bin ich auf den Namen Sigrid Prusko gestoßen. Mein Arzt unterstützte mich und schrieb mir ein Rezept für die Ernährungsberatung. Mein erster Versuch Frau Prusko zu erreichen war mit Erfolg gekrönt und schon das erste Gespräch hat mir Mut gemacht. Die ersten Ratschläge wie ich meine Haut reinigen und pflegen sollte haben mir Linderung verschafft Mit ihr hatte ich einen Plan und Anleitung was ich für mich tun konnte. Es war nicht mehr, ich lasse mal dies oder jenes weg, sondern jetzt ging es ans Eingemachte. Selbstverständlich hatte ich mich schon öfter ausgiebig mit der Ernührung befasst. Wenn man auf der Suche nach alternativen Methoden ist, gehört dies einfach dazu, doch wie Frau Prusko an die Ernährung ran ging war mir völlig neu. Mit einem Ernährungsplan, der mir Klarheit verschaffen sollte was mein Kärper verträgt, ging es los. Nach den ersten Zyklen war schon einiges klarer, denn durch ein Tagebuch wurde ersichtlich was mir bekam und was nicht. Ihre praktischen Tipps, von Rezepten über Lebensmittel Kleidung und Pflege der Haut, waren extrem hilfreich. Außerdem hat sie mich rund um die Uhr begleitet. Mal Mut zu gesprochen, oder den Kopf zu recht gerückt wenn es nötig war. Sie hat immer den richtigen Ton getroffen um mir zu Helfen. Dafür bin ich ihr schrecklich dankbar. Nach wirklich schwierigen Monaten, die ich nur durch Unterstützung von Frau Prusko, meinem Mann, und lieben Freunden überstanden habe, ging es ab April täglich bergauf. Alle Wunden haben sich geschlossen, die Schwellungen sind zurückgegangen. Meine Haut erholt sich weiterhin, wird weicher und beweglicher. Ich erfreue mich jeden Tag an all den tausend kleinen und großen Dinge die mir vorher so schwer gefallen sind, oder gar nicht möglich waren. Aufstehen, in die Klamotten hüpfen und bereit sein für meinen kleinen Schatz. Mit ihm schmusen, ohne ihn von mir fernhalten zu müssen. Bewegung an der frischen Luft ohne Angst vor Schweiß oder Temperaturunterschiede. Freunde treffen ohne als häufchen Elend in der Ecke zu sitzen. Ins Schwimmbad gehen ohne Angst vor dem Wasser zu haben und noch so vieles mehr.

Mit freundlichen Grüßen
Astrid B.


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