Neurodermitis - Beratungsstelle

Sigrid Prusko, ärztlich geprüfte Ernährungs-, Gesundheits-, und Lebensberaterin, Autorin, Anti-Aging-Beraterin"
Hainhäuserweg 10 * 30916 Isernhagen * Telefon: 0511 / 775 007
Neurodermitis Beratungsstelle

Erfahrungsberichte und Danksagungen von Betroffenen

Liebe Frau Prusko,

nun müssen wir Ihnen erst mal von ganzem Herzen vielen lieben Dank sagen für die Geduld, die Unterstützung, das Wissen, das offene Ohr und letztendlich für den Riesen-Erfolg!! Unsere Jule-Susann war 3 Monate alt, als der erste Ausschlag auf den Wangen den Armen und den Beinen auftrat. Wir waren total perplex und ratlos.... der Kinderarzt sprach von einem Ekzem, das schon mal vorkommen kann und verschrieb uns eine Salbe.... es wurde besser..... und es ging weg...... Doch es kam wieder,.... verschiedene Kinderärzte u. es gab verschiedene Salben (Elidel u. Cortison),..... und es ging besser,.... und wieder weg. So ging es immer wieder und jedes mal dachten wir, wir hätten es nun endlich im Griff. Das das Neurodermitis war, war uns völlig unklar. Und auch, dass die Zappeligkeit, die Unruhe, das überdrehte Verhalten und die schlaflosen Nächte damit zusammenhängen. Als Jule-Susann ca. 1 Jahre alt war, habe ich angefangen alles noch genauer zu beobachten und sprach mit vielen Müttern, Hebammen, die wiederum mit deren Kontakten sprachen .... ein Netzwerk, welches immer mal wieder kleine Erkenntnisse gab. Jedoch nichts was wirklich half,... zumindest wussten wir: Es ist tatsächlich Neurodermitis und es ist eine Krankheit. Wir kamen uns ziemlich dumm vor, dies nicht eher festgestellt bzw. uns dies nicht eingestanden zu haben. Dann habe ich festgestellt, dass Jule-Susann auf Nahrungsmittel reagierte. Jedes mal nach unseren geliebten Äpfeln, Weintrauben und schließlich der Ananassaft,... ließ sie explodieren. Weiter zog sich diese Reaktion auf sämtlich Nahrungsmittel, ließ es immer schlimmer werden, wir wurden immer verzweifelter und Jule aß mittlerweile nur noch Gurke und Dinkelbrot mit Käse oder Nutella, Dinkelnudeln und Kartoffeln. Selbst der Heilpraktiker, den wir zwischenzeitlich aufgesucht hatten, hat uns nicht wirklich geholfen. Er konnte aber feststellen, dass Jule auf fast ALLES reagiert, und meinte wir sollten so gut wie alles weg lassen und bei null anfangen, um zu sehen, wie sie reagiert. Super - damit war uns wirklich geholfen. Durch unser “Netzwerk” kamen auch 1001 guter Ratschlag, aber keiner wußte wirklich wie schlimm die Situation war und wie alleingelassen man sich von den “Göttern in weiß” fühlt. Uns war klar, es musste etwas geändert werden.... jede Mahlzeit wurde zum Horror und Jule litt unter Ihrer Haut, der Launenhaftigkeit und vor allem unter diesen furchtbaren Nächten. Sie war fast jeden nacht 2 - 4 Stunden wach und konnte nicht schlafen. Wir gingen natürlich auch am Stock und waren bis auf die Nervenenden ausgereizt. Über mein “Netzwerk” hörte ich von einer Ernährungsberaterin, die schon in unserer Umgebung 2 - 3 Kids geholfen hatte. Keine Theorie, sondern lebendige Beispiele. So kamen wir zu Ihnen und merkten nach kurzem Gespräch, wie unwissend wir eigentlich waren und wie gut es tut, jemanden an die Seite zu bekommen, der es selbst durchgemacht hat und weiß wo der Weg lang geht. Das gab uns die Sicherheit und auch den Mut, diese Sache in Angriff zu nehmen, wobei wir anfangs sehr skeptisch waren und dachten: “Naja, wenn´s denn hilft, schaden wird´s sonst wohl nur dem Geldbeutel” ....(wie b. Heilpraktiker). Nach kürzester Zeit war ich überfordert mit der Nahrungsumstellung, den ganzen Informationen über Vitamine, Pflanzenfamilien, Balaststoffen usw. und der noch schlechteren Haut von Jule, da wir die schönen Kinderarzt-Salben ja nun wegließen. “Man o man”, dachte ich,” das kann´s doch wohl nicht sein, dass alles sooo schlimm wird”, obwohl Sie uns ja vorgewarnt hatten, dass die Entgiftung furchtbar werden würde. Doch in etlichen unserer Telefonate, bei denen ich anfangs immer etwas zickig auf Sie war und dem Hinschmeißen echt nah, haben Sie mir so schnell wieder Mut gegeben, dass ich doch selbst überrascht war und bin dann wieder fröhlich in die Küche, um ihre Ratschläge gleich in die Tat umzusetzen. Die super Ideen, die Nahrungsmittel durch neue Bezeichnungen schmackhafter zu machen oder mit dem Hinweis eine kleine Sternentafel zu machen und bei 5 Sternen mit einem kleinen Spielzeug zu belohnen. Viele kleine hilfreiche Tipps. Die ersten 2 Monate waren hauttechnisch schrecklich....., die Kocherei und Einkauferei ziemlich anstrengend, da Jule im Kindergarten alles mitbekommen musste und ich zudem auch berufstätig bin,... die Bade- und Cremeaktionen sehr zeitaufwendig. Die gesamte Situation brauchte einige Zeit und Organisation, um für alle einen gesunden, entspannten Ablauf zu finden. Jule mochte grundsätzlich das Essen, bis auf einige Sachen, die wir dann umstellten und sie begriff, dass diese ganze Umstellung Ihr helfen sollte und ist super tapfer, wenn´s um Süßigkeiten im KiGa oder auf Geburtstagen geht. Das lange Baden wurde durch Bauklötze und mein schaurigen Gesang auch immer lustiger. Es war eine Berg- und Talfahrt, die jeden Tag einen anderen Lauf nahm, und jedes Mal wenn wir in einem Tal waren, haben Sie uns wieder den Mut gemacht, nicht aufzuhören.... und dann ganz plötzlich - schon nach 5 Monaten - innerhalb von 2-3 Tagen wurde sie fast erscheinungsfrei. Unglaublich, dieses kleine Wesen mit gesunder Haut in die Arme zu schließen. Heute nach ca. 4 Monaten ist Jule komplett erscheinungsfrei, schläft gut (1x wach/Nacht) manchmal sogar durch und ist viel ruhiger, ausgeglichener, zugänglicher, schmusiger geworden und unsere Bindung ist viel Stärker. Wir testen jetzt unterschiedliche Nahrungsmittel und haben auch mal wieder Ausschlag an den alt bewährten Stellen, auch durch Wärme, Stress o.ä, , aber sind froh diesen Weg eingeschlagen zu haben. Selbst der Kinderarzt, der durch unsere Besuche immer wieder den Stand der Entwicklung mitverfolgte war sehr stark beeindruckt, dass so ein Erfolg durch eine Nahrungsveränderung erreicht werden kann. Und auch der Heilpraktiker, mit dem wir auch noch im Kontakt sind, war ganz wissbegierig auf ihr Erfolgsrezept. Ich schilderte ihm in einem kurzen Gespräch, wie toll sie uns beraten haben.

Liebe Frau Prusko,

es ist unglaublich, wie viel Sie uns an Wissen über Nahrung und Hautpflege vermittelt haben. Und wie wenig wir vorher wussten. Unser gesamter Freundes-, Bekannten- und Familienkreis ist überwältigt von dem Ergebnis und alle Bedenken sind wohl begraben. Nochmals vielen, vielen Dank für alles!! Sorry, für die entnervten und frustrierten Momente. Wir hoffen, Sie bleiben gesund und fröhlich, wünschen Ihnen von Herzen alles, alles Gute und, dass Sie noch vielen, vielen anderen Familien helfen können! Sie dürfen uns gerne als “lebenden Beweis” präsentieren. Wir können Sie nur weiterempfehlen.

Mit vielen lieben Grüßen
ihre Familie Andresen
(Jule-Susann * 26.08.03, Lina-Susann * 20.07.05, Heike-Susann und Bodo)

Nachtrag vom 26.06.07

Liebe Frau Prusko,

ein Jahr ist nun schon vergangen und ich denke noch so oft an Sie und freue mich immer wieder, damals bei Ihnen gelandet zu sein. Ich freue mich auch, dass unser Kontakt nicht abgerissen ist. Jule geht es blendend. Momentan ist sie 8 Tage in Dänemark mit ihrem Kindergarten. Einiges musste ich vorbacken- bzw. kochen, da die Kids dort völlig verwöhnt werden mit täglichem Nachtisch und Kuchen. Auch Naschi´s habe ich selbst gewählt und mit gegeben. Auch im Kindergarten wird mal von den anderen Kindern etwas aus der Brotdose stibitzt oder aus der Küche ein Stück Wurst geklaut, aber ich denke, das machen alle und es gehört dazu. Ich glaube, dass die Nahrungsmittel keine dramatischen Reaktionen mehr hervorrufen, es sei denn es sind "Fertigprodukte" mit Soja, o.ä. Der größere Faktor ist mittlerweile die Sonne, die sehr aggressiv geworden ist. Die bereitet Jule mehr Probleme. Mittlerweile sind schon viele Extra´s drin, wie z.B. Weizenbrötchen mit Nutella, Wassereis, Schokolade, sogar ein Frühstücksei. Natürlich alles nur ab und an und in vertretbaren Mengen. Ausnahme Silvester: da ist hier Rummelpott-Laufen (Verkleidete Kids singen vor der Tür und bekommen Naschi), da hatte sie absolut freie Fahrt. Aber auch da: Fast keine Reaktion der Haut - und das bisschen hatte ich innerhalb 3-4 Tagen wieder im Griff. Und so ist die Situation super entspannt geworden. Ich muss ja gestehen, dass ich selber zu der Erkenntnis gekommen bin, dass der Ernährungsplan eigentlich NICHT nur für Jule ist, sondern für mich ein wichtiger Teil des Alltags geworden ist ! So habe ich einen Leitfaden, der mir sagt, was - wie - wann. Früher hätte ich oft improvisiert oder eben geguckt was im Schrank ist und höchstens mir über den nächsten Tag Gedanken gemacht. Jetzt kann ich beruhigt sagen, ich hab unseren Plan und der ist auch noch gesund!! Ich bin überzeugt davon, dass ich Ihnen in einem Jahr wieder einen Bericht schicken kann, in dem alles noch "einfacher" geworden ist. Wir sind jedenfalls super glücklich, dass Jule fast immer symptomfrei ist, schon viele Ausnahmen wegstecken kann und wir super entspannt sind, zu wissen, die Situation innerhalb von Tagen wieder im Griff zu haben. Jule hat sich prächtig entwickelt, schläft fast immer durch (früher war das unvorstellbar) - mittlerweile schläft auch Klein-Linchen, ihre 2 Jahre jüngere Schwester mit im Zimmer, Jule spricht durch den Kindergarten viel Dänisch, lacht und freut sich ihres Lebens und ist eine richtige Kuschel-Biene geworden. Und sie lobt und streichelt ihre Haut und sagt: "Tolle Haut, wir sind stolz auf uns!" Das ist eine so große Freude, sie so fröhlich, lebenslustig und "juck-und kratzfrei" zu sehen. Ich kann nur allen Neurodermitis-Eltern empfehlen, diesen Weg einzuschlagen. Aber es muss aus eigener Überzeugung kommen und alle die sich noch nicht schlüssig sind, können sich gerne meine Telefonnummer bei Ihnen abholen und mich anrufen. Und wieder möchte ich mich noch mal allerherzlichst bei Ihnen bedanken!! Sie haben nicht nur Jule geholfen. Wir alle - als Familie - haben davon profitiert!

Viele herzliche Grüße
Heike Andresen


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