Neurodermitis - Beratungsstelle

Sigrid Prusko, ärztlich geprüfte Ernährungs-, Gesundheits-, und Lebensberaterin, Autorin, Anti-Aging-Beraterin"
Hainhäuserweg 10 * 30916 Isernhagen * Telefon: 0511 / 775 007
Neurodermitis Beratungsstelle

Erfahrungsberichte und Danksagungen von Betroffenen

Liebe Frau Prusko,

"Sie ernähren Ihr Kind krank!"
Das waren natürlich nicht Ihre ersten Worte, als wir im Januar 05 mit unserem Sohn Quint zu Ihnen kamen. Aber sie ließen nicht lange auf sich warten. Quint war etwa 11/2 Jahre alt und seit Weihnachten war uns klar, dass seine Neurodermitis mit üblichen medizinischen Mitteln nicht mehr zu beherrschen und außer Kontrolle war.

Dabei war sein Leidensweg, verglichen mit den Berichten anderer Betroffener, gar nicht mal so extrem gewesen.
Zwar zeigten sich schon kurz nach der Geburt die ersten geröteten Stellen an den Fußgelenken und auch der Milchschorf am Kopf ließ nicht lange auf sich warten.
Unsere Kinderärztin umschrieb die Diagnose "Neurodermitis" mit dem Wort Ekzem, ging vorsichtig zu Werke und probierte verschiedene fettende und feuchtigkeitspendende Salben aus. Ihr Vorhaben, die Rezeptur zu finden, die hilft, zeigte manchmal Erfolge, allerdings eher kurzfristiger Art und nicht langanhaltend. Die geröteten Stellen weiteten sich aus.
Verschiedene Behandlungsversuche einer Hautärztin, vertretungsbedingt auch anderer Kinderärzte, und auch eines Heilpraktikers folgten. Die eigene Suche im Internet nach dem Stichwort „Neurodermitis“ lieferte mittlerweile eine Fülle von Information und Behandlungsmethoden. Eine erste Erkenntnis war, dass die Versuche, die Symptomatik zu kontrollieren vielfältig sind; Ansätze, die Ursache zu bekämpfen, waren jedoch selten.

Im Sommer 04 hatten die Rötungen mehr oder weniger die ganzen Beine bedeckt, und schließlich auch Handgelenke erreicht. Quint begann, sie bei jeder sich bietenden Gelegenheit zu kratzen, mit den naheliegenden Folgen. Ein Sommerurlaub an der See verschlimmerte Quints Zustand, gerade nach Kontakt mit Sand. Akzeptiert hatten wir zu dieser Zeit schon, dass wir auf Schwimmbadbesuche verzichten müssen.

Weiter ging es mit in den nächsten Wochen mit quasi lehrbuchtauglichen Scharlach- und kurz danach Masern-Flecken. Diagnostiziert wurde schließlich in beiden Fällen ein Neurodermitisschub.
Zu Weihnachten schließlich war es soweit, dass Quint im Halbschlaf anfing, sich in Rage zu jucken, um schließlich weinend aufzuwachen. Zeitweise waren seine Hände und Arme blutig. An einen geregelten Nachtschlaf war für keinen von uns mehr zu denken. Auch Rücken und Gesicht waren nun betroffen.

Mittlerweile hatten wir aus fünf voneinander unabhängigen die Empfehlungen erhalten, es bei Frau Prusko in Isernhagen zu versuchen. Ein Möbelverkäufer in Hannover schaute während eines Beratungsgespräches auf die Handgelenke unseres Sohnes und fragte schließlich, ob er Neurodermitis habe. Begeistert berichtet er darauf, dass er, seine Frau und auch Ihr Kind dieses Problem mit Hilfe einer Ernährungsumstellung, kontrolliert durch eine Ernährungsberaterin in Isernhagen, in den Griff bekommen haben.
Bekannte meiner Eltern in Dortmund erzählten von ihrem von Neurodermitis betroffenen Enkelkind, dessen Eltern sogar bis Hannover zu einer Ernährungsberaterin gefahren sind…
Letztlich bekamen wir über eine Freundin Kontakt zu einer Familie mit Kleinkind, die Ihre Kunden waren.
Allen gemein war das Ergebnis: die Neurodermitis war unter Kontrolle, man darf sogar sagen geheilt.

Die letztgenannte Familie hat uns bereitwillig von ihren Behandlungen und dem Ernährungsplan berichtet und auch davon: „ Frau Prusko nimmt kein Blatt vor den Mund. Sie ist direkt und sagt, was sie denkt.“ Aber eben auch, dass der Sohn bereits zur Stillzeit extrem von Neurodermitis betroffen war. Jetzt aß und vertrug er wieder so gut wie alles.

Wir waren also „vorgewarnt“, doch nach Weihnachten 04 ebenfalls sicher, dass wir es nicht mit weiteren Ärzten versuchen wollten. „Der Erfolg gibt ihr recht“ war unsere Voreinstellung auf alles, was uns erwarten sollte. Ein Anruf, und schon hatten wir einen Termin.

"Sie ernähren Ihr Kind krank!" nach einem kurzen Blick auf die Auflistung dessen, was Quint in den letzten Tagen an Nahrung erhalten hatte. Was Eltern natürliche auf keine Fall wollen, war nun eine objektive Feststellung.
Aber waren wir nicht sogar froh, jemanden gefunden zu haben, der so klar eine Ursache erkannt hat? Und genauso klar war die nächste Ansage: „Dem Kleinen muss geholfen werden. Wenn Sie mit mir zusammenarbeiten, werden wir das schaffen.“ Der zeitliche Rahmen wurde ebenfalls aufgezeigt: mindestens ein Quartal bis sich erste Erfolge zeigen.

Ein Ernährungsplan war also aufgestellt und wir waren gespannt, wie Quint auf die neue Kost reagiert. Vorweg an dieser Stelle, dass wir zu diesem Zeitpunkt kein unglückliches Kind hatten. Quint war vor der Diät quietschfidel, und das Essen klappte bis auf das Abendessen im Großen und Ganzen recht gut.

Erst einmal mussten aber die „Rohstoffe“ und Zutaten für den Ernährungsplan zusammen suchen. Das erschien uns anfangs vielleicht das Schwierigste und Aufwendigste an der ganzen Geschichte. Nun, heute wissen wir, „in welchem Geschäft es welche Butter gibt“. Ein bisschen Organisation tut eben Not. Rückblickend war es also doch halb so wild.

Und so fing es an:
Vom ersten Tag der Ernährungsumstellung an futterte Quint wie ein Scheunendrescher, und das, obwohl es nun sogar alle zwei Stunden eine Mahlzeit gab. Und war wie ausgewandelt, ausgeglichen und fröhlich. Sogar als zu Zeiten der Darmpilzbehandlung auf jegliche Süße verzichtet werden musste, war sein Appetit einwandfrei.

Ich möchte hier nicht verschweigen, dass auch einen Rückschlag gab. Davor hatten Sie uns allerdings auch gewarnt.
Quint sah an einem Morgen im Februar wirklich fürchterlich aus. Wir währen wohl ohnehin zum Arzt gegangen, aber dass Sie uns – nach einem Blick auf das eMail-Bild - sofort zum Arzt schickten, und auch einer etwaige Kortisonbehandlung zustimmen, stärkte unser Verrauen in Sie nochmals. Der Rückschlag ging auch mit konventioneller Medikation schnell vorbei.
Zu dieser Zeit schlief der Kleine ab dem ersten Aufwachen nachts in unserem Bett, damit wir den Juckreiz besser kontrollieren konnten.
Aber bald folgten langsam die ersten kleinen Erfolge, wie z.B. ein Quint, der sich beim Baden oder abends beim Wickeln nicht mehr kratzt. Anfang nur vereinzelt passierte das immer öfter.

Liebe Frau Prusko, heute ist es etwa ein halbes Jahr später. Quint ist gerade 2 Jahre alt geworden. Die Anzahl der „erlaubten“ Lebensmittel im Ernährungsplan ist angewachsen und wächst weiter, so dass man tatsächlich eine Wahl hat, was man zu essen macht.
Es ist Sommer und Quint läuft nackig durch den Garten und planscht im Wasser. Die betroffenen Stellen zwischen den Fingern, an den Kniekehlen sind zwar noch deutlich zu erkennen, aber offenbar jucken sie nicht mehr so stark.
Das Eincremen und Baden bleibt natürlich weiterhin. Aber Quint schläft wieder in seinem Bett, so dass auch unsere Nächte wieder erholsam sind.
Heute waren wir zur U7-Vorsorgeuntersuchung. Unsere Kinderärztin -anfangs etwas skeptisch, was sie uns gegenüber vorsichtig äußerte- hat sowohl Quints Zustand, seine Entwicklung aber auch uns und die Art, wie wir mit Quints Erkrankung umgegangen sind, gelobt. Sie hat es nicht offen gesagt, aber liebe Frau Prusko, wir sehen das auch als Lob an Sie!
Es wird vielleicht noch ein bisschen dauern, bis Quints Zustand als „völlig geheilt“ betrachtet werden kann, aber diesem Weg können wir nun zuversichtlich und einigermaßen entspannt entgegen sehen. Denn wir ernähren unser Kind gesund, dank Ihrer Hilfe.

Vielen Dank, Frau Prusko. Für Ihre Offenheit und für das „Licht am Ende des Tunnels. Dafür, dass Sie bei allen kleinen und großen Problemen für uns da waren, quasi zu jeder Tageszeit.
Vielen, vielen Dank für Ihre Beratung und Unterstützung besonders im Namen von Quint (auch wenn er es noch nicht weiß). Mit Ihnen zusammen haben wir etwas Tolles geschafft bzw. wir sind noch dabei.
Wir freuen uns auf die weitere Zusammenarbeit und das nicht nur weil wir wissen, dass wir alle das Richtige tun.

06.12.2005 Unser Quint ist erscheinungsfrei
Viele liebe Grüße

Simone, Ansgar und Quint
Lenfers

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