Neurodermitis - Beratungsstelle

Sigrid Prusko, ärztlich geprüfte Ernährungs-, Gesundheits-, und Lebensberaterin, Autorin, Anti-Aging-Beraterin"
Hainhäuserweg 10 * 30916 Isernhagen * Telefon: 0511 / 775 007
Neurodermitis Beratungsstelle

Erfahrungsberichte und Danksagungen von Betroffenen

Sehr geehrte Frau Prusko,


heute endlich nehme ich mir die Zeit Ihnen von meiner Tochter Janina zu berichten, die mittlerweile 5 1/2 Jahre alt ist.

Janina leidet seit Ihrem zweiten Lebensjahr an Neurodermitis. Anfangs war uns erst nicht klar, was sie für Hauterscheinungen hat. Doch nach den Windpocken fiel es uns wie Schuppen von den Augen, das es sich wohl um Neurodermitis handelte. Daraufhin ging ich mit Janina zu einem bekannten Hautarzt, der mir die Diagnose bestätigte. Für ihn war klar, dass nur eine Salbe mit Kortison helfen würde, die ich jedoch ablehnte. Daraufhin bekam ich eine Empfehlung für eine Körperlotion mit Urea. Diese trug ich schön regelmäßig morgens und abends auf, ohne jedoch meine Tochter von den alten Cremerückständen zu befreien. Denn man sollte ja Wasser und vieles waschen meiden. Eine Besserung konnten wir durch diese Therapie nicht feststellen. Zur gleichen Zeit wurde Janina dann klassisch homöopathisch behandelt, was eine deutliche Besserung hervorbrachte. Ihre Hautpflege, die ich nicht vernachlässigen wollte, machte mir jedoch Kopfzerbrechen. Also entschied ich mich für eine Elternschulung der Uniklinik. In dieser Zeit war ich mit unserem zweiten Kind schwanger. Dementsprechend war dies eine sehr schwierige Phase für Janina, sie freute sich zwar sehr, aber trotzdem war es Stress für Sie. Nach der Elternschulung vereinbarte ich dann auch einen Termin in der Uniklinik, um die Meinung dieser Ärzte zu Hören und hoffte auf eine gute Creme, die Janina etwas Erleichterung verschaffte, wenn ihre Haut mal schlechter wurde. Nach der Geburt unseres Sohnes im August 1999 war Janina‘s Haut nur leicht betroffen, also nur ein bisschen an den Handgelenken und den Ellenbeugen. Ganz schwierig war es im Kindergarten, da die Erzieherinnen sich irgendwie nicht trauten Janina zu cremen. Sie hatten wohl den Anschein, das dass eine ansteckende Krankheit sei. Im Dezember diesen Jahres bekam Janina Scharlach, was wir homöopathisch sehr gut in Griff bekamen, aber hinterher explodierte ihre Haut. Ich war fast am Verzweifeln, denn ich wusste nicht was ich tun sollte. Wir bekamen einen Termin in der Uniklinik und die Verschreibung von Kortison! Doch das wollte ich Janina nicht antun, da ich ja wusste, das es eine schnelle Besserung geben würde, aber dass nach kurzer Zeit alles noch viel schlimmer zurück kommen würde. Also fragte ich unseren Homöopathen um Rat, der Janina auch ein Mittel verschrieb. Primär gab es die klassische Verschlechterung, aber dann kam auch die Besserung und ich konnte von Glück reden, dass ich die Anordnung der Kollegen, die Kortisoncreme zu benutzen, missachtet hatte.



Dieser Erfolg hielt über ein halbes Jahr an, bis wir aus einem missglückten Dänemarkurlaub zurückkamen. Außerdem war ich zu dieser Zeit mit unserem dritten Kind schwanger. Von da an verschlechterte sich Janina‘s Haut. Am schlimmsten wurde es als unsere Leah im Januar 2001 geboren wurde. Janina kam jeden Abend zwischen 22:00 h und 24:00h aus ihrem Bett und war völlig aufgekratzt und alles blutig. Da unsere kleine Tochter sehr schwierig war, war ich am Rande meiner Kräfte. Ich besorgte einen Neurodermitis - Anzug und entsprechendes Verbandsmaterial. Zu dieser Zeit half keine Homöopathie und in die Uniklinik wollte ich nicht gehen.

Eines Tages dann rief mich eine Mutter aus unserem neuen Kindergarten an, dass es im Fernsehen eine Sendung gäbe, bei der über Neurodermitis gesprochen werde. Zusammen mit meinem Mann und Janina schauten wir die Sendung an. Und unsere Entscheidung war klar, wir würden einen Termin bei Ihnen aus machen, weil wir das als Chance sahen Janina helfen zu können ohne dieses blöde Kortison.

Gott sei Dank, konnten wir bald einen Termin bei Ihnen bekommen. So fuhren wir, mit der ganzen Familie Ende April 2001 zu Ihnen. Diese Treffen mit Ihnen war ein Erlebnis. Erst hatte ich das Gefühl ich hatte alles falsch gemacht und andererseits wusste ich Sie würden mich verstehen. Ab Mai 2001 machten wir dann die Rotationsdiät. Mein Mann und ich waren erstaunt, wie schnell sich Janina‘s Haut unter der Diät und den empfohlenen Pflegeprodukten besserte. Anfangs war es ungewohnt und aufwendig so zu kochen, da ich ja einen Haushalt und drei Kinder nebenbei versorgen musste. Aber die Mühe lohnte sich, denn mit der Zeit wurde ich routinierter in den Kochabläufen und den restlichen Tagesabläufen.
Nach und nach probierten wir auch neue Dinge hinzuzunehmen, was völlig problemlos gelang. Seit einiger Zeit isst Janina fast wieder normal. Bestimmte Sachen habe ich beibehalten und die möchte ich auch nicht weglassen. Seit Juni/Juli 2001 ist Janina jetzt symptomfrei. Ich creme sie weiterhin morgens und abends mit einer Körperlotion.Ich kann von Glück reden Sie, Frau Prusko, kennengelernt zuhaben und mit Ihnen diese Beratung gemacht zu haben, denn keiner von uns hätte geglaubt, daß die Neurodermitis von Janina so einfach in ihre Schranken gewiesen werden kann.
Trotzallem bleiben Probleme im Alltag. Viele, ob Erzieherinnen oder Großeltern, wollen einfach nicht verstehen warum manche Lebensmittel für uns tabu sind.
Auch die Ärzte der Uniklinik glauben nur an einen Zufall, bzw. bestreiten einen Zusammenhang zwischen Besserung und Diät. Aber ich weiß ganz genau, daß die Rotationsdiät allen erdenklichen Erfolg hatte.

Vielen Dank nochmal, Frau Prusko.

Ihre Regine Müller, Fachärztin für Anästhesie